AGB

Stand: 31. März 2018

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) des Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tuts Sprach­raum („Ver­an­stal­ter“)

§ 1 Gel­tungs­be­reich

Die fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten in der jeweils gül­ti­gen Fas­sung für den gesam­ten Zeit­raum der Geschäfts­be­zie­hung im Bereich „Offe­ne Sprach­raum-Semi­nar­an­ge­bo­te“. Aus­ge­nom­men vom Gel­tungs­be­reich sind Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te im Bereich Trai­ner­aus­bil­dung, Inhouse-Semi­na­re sowie Bera­tung und Coa­ching.

§ 2 Anmel­dung und Ver­trags­schluss

  1.  Die Anmel­dung erfolgt über das Anmel­de­for­mu­lar auf unse­rer Home­page www​.sprach​raum​.org. Da die Teil­neh­mer­zahl begrenzt ist, erfolgt die Bear­bei­tung der Anmel­dun­gen grund­sätz­lich in der Rei­hen­fol­ge ihres Ein­gan­ges. Ist ein Kurs aus­ge­bucht, wird eine War­te­lis­te erstellt.
  2. ​Die Anmel­dung ist mit dem Erhalt der Anmel­de­be­stä­ti­gung ver­bind­lich. Die Anmel­de­be­stä­ti­gung erfolgt pos­ta­lisch oder per E-Mail an die ange­ge­be­ne Teil­neh­mer­adres­se. Die Dar­stel­lung der Ver­an­stal­tung auf der Home­page stellt kein recht­lich bin­den­des Ange­bot dar.
  3. ​Kann eine Anmel­dung vom Ver­an­stal­ter nicht berück­sich­tigt wer­den, so wird dies umge­hend mit­ge­teilt.
  4. ​Ände­run­gen und Ergän­zun­gen des Ver­an­stal­tungs­pro­gramms blei­ben vor­be­hal­ten.

§ 3 Teil­nah­me­ent­gelt und Rabat­te

  1. ​Die Teil­nah­me­ent­gel­te für ein­zel­ne Ver­an­stal­tun­gen sind im Pro­gramm aus­ge­wie­sen und sind mehr­wert­steu­er­pflich­tig.
  2. ​Rech­nun­gen sind inner­halb von zwei Wochen nach Erhalt per Über­wei­sung unter Anga­be des Ver­wen­dungs­zwecks zu bezah­len.
  3. ​Bis zehn Wochen vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn wird ein Früh­bu­cherra­batt (Abzug von ca. 10% des Teil­nah­me­ent­gelts) gewährt (ver­an­stal­tungs­be­zo­ge­ner Rabatt).
  4. Soll­ten Sie sich im Anschluss des Besuchs eines offe­nen Kurses/​Vortrages dafür ent­schei­den, die Trai­ner­aus­bil­dung zu machen, bekom­men Sie rück­wir­kend 50 % des Prei­ses erstat­tet

§ 4 Stor­nie­rung und Absa­ge

  1. Eine Stor­nie­rung durch den Teil­neh­mer / die Teil­neh­me­rin ist bis zu sechs Wochen vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn kos­ten­los. Die Stor­nie­rung ist schrift­lich zu erklä­ren. Maß­geb­lich für den Zeit­punkt ist der Ein­gang der Stor­nie­rung.
  2. Erfolgt die Stor­nie­rung spä­ter als sechs Wochen vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn wer­den fol­gen­de Beträ­ge in Rech­nung gestellt:
  3. Bei Stor­nie­rung bis zu drei Wochen vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn 20% des Teil­nah­me­ent­gelts.
  4. Bei Stor­nie­rung im Zeit­raum von drei bis eine Woche vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn 50% des Teil­nah­me­ent­gelts.
  5. Bei Stor­nie­run­gen inner­halb der letz­ten Woche vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn oder bei Nicht­er­schei­nen wird das vol­le Teil­nah­me­ent­gelt fäl­lig. Eine Ersatz­teil­neh­me­rin bzw. ein Ersatz­teil­neh­mer kann kos­ten­frei benannt wer­den.
  6. Bei zu gerin­ger Teil­neh­mer­zahl oder aus ande­ren orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den kann eine Ver­an­stal­tung durch den Ver­an­stal­ter abge­sagt wer­den. Dies wird unver­züg­lich mit­ge­teilt. Bereits gezahl­te Teil­nah­me­ent­gel­te wer­den zurück­er­stat­tet. Wei­ter­ge­hen­de Ansprü­che wer­den nicht aner­kannt.
  7. Das gesetz­li­che Wider­rufs­recht (§ 355ff BGB) bleibt hier­von unbe­rührt, vgl. § 8.

§ 5 Urhe­ber­rech­te

  1. Die Unter­la­gen zu Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men des Pro­gramms „Offe­ne Kur­se Sprach­raum“ sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Eine etwai­ge Nut­zung jed­we­der Art ist nur mit schrift­li­cher Geneh­mi­gung gestat­tet.
  2. Zugangs­da­ten zu web­ba­sier­ten Platt­for­men mit Lern­ma­te­ria­li­en dür­fen nur von den jewei­li­gen Teil­neh­men­den genutzt und nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den. (Zuwi­der­hand­lun­gen kön­nen straf­recht­lich ver­folgt wer­den und zu Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen füh­ren.)

§ 6 Haf­tungs­aus­schluss

  1. ​Der Ver­an­stal­ter haf­tet nur für Schä­den, die auf einer vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung des Ver­an­stal­ters, sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen beru­hen.
  2. ​Für Per­so­nen­schä­den gel­ten die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen. Es wird zudem kei­ner­lei Haf­tung für Dieb­stahl, Ver­lust oder Beschä­di­gung der von Teil­neh­men­den mit­ge­brach­ten Gegen­stän­de über­nom­men.
  3. ​Die Inhal­te der Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men wur­den sorg­fäl­tig nach bes­tem Wis­sen und Kennt­nis­stand erstellt. Wegen der Dyna­mik der dar­ge­stell­ten Sach­ver­hal­te kann weder vom Ver­an­stal­ter noch von der jewei­li­gen Refe­ren­tin bzw. dem jewei­li­gen Refe­ren­ten eine Haf­tung über­nom­men wer­den.

§ 7 Daten­schutz

  1. ​Die Teil­neh­me­rin bzw. der Teil­neh­mer erklärt sich mit der Ver­ar­bei­tung, Spei­che­rung und Wei­ter­ga­be per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zum Zwe­cke der Durch­füh­rung der Wei­ter­bil­dung an die betei­lig­ten Refe­ren­ten der Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­me ein­ver­stan­den. Gespei­cher­te Daten oder Infor­ma­tio­nen gleich wel­cher Art wer­den streng ver­trau­lich behan­delt.
  2. ​Gespei­cher­te Daten wer­den aus­schließ­lich zur Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men bzw. zur Auf­trags­ab­wick­lung genutzt. Eine Wei­ter­ga­be der Daten an unbe­rech­tig­te Drit­te erfolgt nicht.
  3. ​Für die Sicher­heit per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten wer­den geeig­ne­te Maß­nah­men getrof­fen, ins­be­son­de­re wer­den Daten nur solan­ge gespei­chert, wie dies aus betrieb­li­chen und gesetz­li­chen Grün­den not­wen­dig ist. Die Über­sen­dung der Teil­nah­me­be­stä­ti­gung erfolgt per unver­schlüs­sel­ter E-Mail. Dabei kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass die­se von Drit­ten gele­sen wird.

§ 8 Wider­rufs­be­leh­rung für Ver­brau­cher

  1. ​Soweit Sie Ver­brau­cher i. S. d. § 13 BGB sind, steht Ihnen gem. § 312g Abs. 1 BGB ein Wider­rufs­recht nach § 355 BGB zu. Als Ver­brau­cher in die­sem Sin­ne gel­ten Sie nur dann, wenn der Zweck des vor­lie­gen­den Ver­trags­schlus­ses weder Ihrer gewerb­li­chen noch Ihrer selbst­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit zuge­rech­net wer­den kann bzw. der nicht­ge­werb­li­che den gewerb­li­chen Zweck über­wiegt. Sind Sie danach als Ver­brau­cher anzu­se­hen, kön­nen Sie inner­halb von 14 Tagen ohne Anga­be von Grün­den Ihre Anmel­dung wider­ru­fen. Die Wider­rufs­frist beginnt ab dem Tag des Ver­trags­schlus­ses.
  2. ​Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist genügt die recht­zei­ti­ge schrift­li­che Absen­dung des Wider­rufs. Der Wider­ruf ist zu rich­ten an:
    Sprach­raum
    Admi­ral­bo­gen 102
    80939 Mün­chen

    E-Mail:​
  3. ​Wenn Sie die­sen Ver­trag wider­ru­fen, haben wir Ihnen alle Zah­lun­gen, die wir von Ihnen erhal­ten haben, unver­züg­lich und spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zah­len, an dem die Mit­tei­lung über Ihren Wider­ruf die­ses Ver­trags bei uns ein­ge­gan­gen ist.
  4. ​Haben Sie ver­langt, dass die Dienst­leis­tun­gen wäh­rend der Wider­rufs­frist begin­nen sol­len, so haben Sie uns einen ange­mes­se­nen Betrag zu zah­len, der dem Anteil der bis zu dem Zeit­punkt, zu dem Sie uns von der Aus­übung des Wider­rufs­rechts hin­sicht­lich die­ses Ver­trags unter­rich­ten, bereits erbrach­ten Dienst­leis­tun­gen im Ver­gleich zum Gesamt­um­fang der im Ver­trag vor­ge­se­he­nen Dienst­leis­tun­gen ent­spricht.